Jahreswechsel 2020–2021 in der Epiphaniaskirche, Bethlehemskirche und Carolinenkirche

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Die Evangelisch-Lutherische Pfarrei Allach-Menzing baut gerade eine neue Website auf, auf der sich die drei Kichengemeinden der Epiphaniaskirche, der Bethlehemskirche und der Carolinenkirche gemeinsam zeigen.
Momentan wird an der Seite noch gearbeitet, die Informationen zu Weihnachten 2020 haben natürlich Vorrang, alle anderen Inhalte werden nach und nach an Ort und Stelle kommen.
Schön, dass Sie hier hereinschauen!

Was du noch hoffen kannst

„Was du noch hoffen kannst, das ward noch stets geboren“, schreibt der Barockdichter Paul Fleming in seinem Sonett „An sich“.
Eine große Verheißung! Man mag bezweifeln, ob sie sich für Fleming selbst bewahrheitet hat, denn er erreichte zwar schon zu Lebzeiten Ruhm als Dichter, starb aber bereits mit 30 Jahren, bevor er, wie gehofft, heiraten und sich als Arzt niederlassen konnte.
Auffällig bei vielen Gedichten zum Thema Hoffnung ist, dass sie von einer bedrängten, ja verzweifelten Situation ausgehen, der dann die Hoffnung entgegengesetzt wird. So bei Theodor Fontane als Schluss des Gedichts „Zerstoben sind die Wolkenmassen“: „Das alte, liebe, böse Hoffen – Die Seele lässt es einmal nicht.“
In Schillers Gedicht „Hoffnung“ wird zwar zunächst das menschliche Rennen nach „bessern künftigen Tagen“ eher kritisch betrachtet, doch letztlich wird die Hoffnung als entscheidende Lebenskraft des Menschen anerkannt, die auch durch den Tod nicht widerlegt wird: „Noch am Grabe pflanzt er – die Hoffnung auf.“
Hoffnung ist keine passive Haltung, sie fordert Aktivität heraus. Schon bei Paul Fleming heißt es: „Tu, was getan muss sein, und eh man dir’s gebeut“ (gebietet).

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